Überleben in Irland

Meine Zeit hier ist schon fast wieder vorbei und ich kann sagen: Jeder, der darueber nachdenkt, einmal eine Reise nach Irland zu machen, sollte es tun!

“Ueberleben in Irland” ist im Prinzip ganz einfach. Und sollte man einmal nicht weiter wissen: Einfach jemanden fragen. Selten bin ich freundlicheren und hilfsbereiteren Menschen begegnet als hier.

Einige nuetzliche Reisetipps, die vielleicht nicht in Eurem Reisefuehrer stehen, habe ich aber trotzdem fuer Euch:

Regenjacke

Nehmt eine Regenjacke mit. Regenschirme nuetzen bei kurzen Schauern zwar schon etwas, aber sobald es windig wird, sind saemtliche Muelleimer voll mit kaputten Regenschirmen. Regenjacken sind hilfreicher, auch wenn sie bloed aussehen. Aber nicht, dass Ihr jetzt den falschen Eindruck von Irland kriegt – es scheint durchaus auch mal die Sonne. Haha.

Adapter

Wenn Ihr keinen Adapter habt, ist das auch kein Problem. Natuerlich koennt ihr euer Handy auch so laden. Hier gibt es einen kleinen Trick: Einfach in das obere Loch der irischen Steckdose ein Stueck Pappe oder aehnliches einstecken, dann in die unteren Loecher euren “normalen” Stecker reinstecken – fertig! Das funktioniert tatsaechlich.

Brot

Dies ist ein Tipp extra fuer Freunde des deutschen Brotes. Ihr lernt es erst zu schaetzen, wenn ihr hier seid. In Irland wird, wie in vielen anderen Laendern auch, meist Weissbrot und Toast gekauft. Es gibt auch Brot, was aussieht, als sei es ganz lecker – Finger weg davon! Das schmeckt nicht im Ansatz nach dem, was ihr euch vorstellt. ABER: auch hier gibt es Lidl und Aldi – kauft das Brot am besten dort. Dann schmeckt es auch.

Leute

Wie schon erwaehnt sind die Leute hier sehr freundlich. Meist muss man gar nicht erst nach dem Weg fragen, da man schon vorher Hilfe angeboten kriegt. Ich wurde auch schon zur naechsten Bushaltestelle gefahren, weil ich mich verlaufen hatte und es so geregnet hat. Ausserdem lernt man hier schnell, dass nicht gedraengelt wird, wenn man in den Bus einsteigt und beim Aussteigen wird sich beim Busfahrer bedankt. Insgesamt sind alle Leute, die man so trifft, sehr kontaktfreudig. Wir sind bisher nicht aus einem Pub rausgegangen, ohne dass man in ein nettes Gespraech verwickelt wurde.

Ueberleben in Irland ist wirklich ganz einfach, selbst wenn man nicht perfekt englisch spricht. Und am Ende will man gar nicht mehr zurueck.

– Meike

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